Freitag, 13. Februar 2009

Ich war mal in South Carolina...

...und bin meinen zweiten Halbmarathon gelaufen. Wie ihr wohl wisst, bin ich hier dem Marathonteam der Uni beigetreten. Eigentlich war ein voller Marathon geplant, doch leider sind die erst in ein paar Wochen bzw waren schon lange im Vorwege ausgebucht. So sind wir dann zum Hilton Head Halbmarathon in South Carolina gefahren. Hilton Head ist eine nette kleine Insel, die im Sommer von den (noch uebrigen) Millionaeren der USA bewohnt wird. So reiht sich Resort and Resort auf der einen Seite, Golfplatz and Golfplatz auf der anderen. Wir hatten uns im Hilton Beach Resort eingebucht. Da ja gerade Nebensaison ist, waren die Zimmer zum Spttpreis zu haben. Das Hotel war auch einem Hilton ensprechend nett – so mit Privatstrand und Whirlpool dirket am Wasser gelegen.
Bevor wir das allerdings geniessen konnten, ging es nach einer spaeten Ankunft und Nudeln aus der Mikrowelle am naechsten Morgen frueh hoch und zum Rennen. Puenktlich um 8 Uhr fiel dann der Startschuss und ich machte mich mit ca. 500 anderen Laeufern auf die knapp 21 km zu bezwingen. Der Kurs war nett, abwechslungsreich und es ging vorbei an den schoensten Stellen der Insel. Und mein Training sollte sich auszahlen: Nach 1 Stunde und 42 min kam ich als 72. Insgesamt ueber die Ziellinie und hatte damit sogar meine Zeit vom OBX-Halbmarathon im November um 12 min unterboten. Zwei aus meinem Team kamen soagr in ihrer jeweiligen Altersklasse (ich bin ja der alte Hase im Team) auf den ersten Platz. Die Uni hatten wir also gloreich vertreten.
Im Hotel angekommen ging es dann natuerlich sofort in den Whirlpool, wo ich dann ne knappe Stunde bei Sonnenschein, 20 Grad Luft- und 50 Grad Wassertemperatur relaxte. Nach nem super Mittagessen bei Griechen sind die Jungspunte dann schlafen gegangen, waehrend ich noch mal 3 Meilen an das Rennen dran hing. Diesmal allerdings gaaaanz gemuetlich und langsam am Strand entlang – natuerlich mit Kamera.




Wieder zurueck ging es dann zum noch gemuetlicheren Teil ueber: Bei Bier und Chips sassen wir bis spaet abends zusammen und schnackten ueber Gott und die Welt...

Donnerstag, 5. Februar 2009

Die Weltprominenz und ich...

...treffen weiter aufeinander.
So langsam fuellt sich meine Liste von wichtigen Menschen, die ich in meinem Leben schon getroffen bzw. aus unmittelbarer Entfernung doof anglotzen durfte. Alles fing mal mit Bluemchen, heute alias Jasmin Wagner, an, der ich die Hand auf der Kieler Woche schuettelte. Auf dem gleichem Fest traf ich dann ein paar Jahre spaeter auf Roman Herzog. Mit Boris Becker, Henry Maske (3 Mal schon – der Typ verfolgt mich) und Werner Wenning (Bayer Vorstandsvorsitzender – wer kennt ihn nicht?) ging es dann ueber die Jahre weiter. In Singapur schliesslich verfolgte mich ja der Praesident in seinem Golfkart (einer meiner ersten Blogeintraege) und auch den ehemaligen indischen Praesidenten, Abdul Klappstuhl Kalam, habe ich bei einer Audienz begruessen duerfen. So oder so aehnlich...
Tja und hier in den USA geht es nun Schlag auf Schlag. Nicht nur habe ich ja Barack Obama (Freunde nennen ihn Barry) schon treffen duerfen, sondern nun auch Cherie aka. der Morgenmantel Blair. Die Frau von Tony und Menschenrechtsanwaeltin gab naemlich einen Vortrag ueber Menschen- und Frauenrechte. Wusste zwar nicht, dass mir hier unterscheiden soll, aber gut...!? Lustig war es dann auch sich im Publikum umzublicken. Zum einen wenn Cherie mal wieder einen Witz nach britischem Humor machte und der gemeine Ami die Poante nicht rallte; zum anderen, bei der anschliessenden Frage-Antwort-Runde, in der dich die wahren Emanzen entpuppten. So stand dann eine Dame auf und beschwerte sich darueber, dass sich seit 40 Jahren NICHTS aber absolut GARNICHTS verbessert haette. Nicht nur ihr war zum Heulen zu mute, sondern auch mir – allerdings aus Freude, dass Sie NICHT noch einmal einen BH auszog und anzuendete.... Ich glaub, sie war kurz davor.
Im Publikum sass dann auch der Medizin-Nobelpreistraeger 2007 Oliver Smithies. Hab gerade mal nachgeguckt wofuer ueberhaupt: Er hat Maeusgene durch embrione Stammzellen veraendert. Wahnsinn! Also wer das schafft, sollte Herrscher der Welt werden...
Tja, und nun durfte ich dann heute den Worten von Mohammend Yunus lauschen.



Er ist der Friedensnobelpreistraeger 2006 und hat ihn fuer die Gruendung der Grameen Bank erhalten. Das ist die Bank, die Kleinstkredite an Menschen unterhalb der Armutsgrenze vergibt. Die koennen sich so wiederum eine Existenz aufbauen. Tja, man merkt schon, dass mein Ton hier ein wenig anders wird, oder? Herr Yunus war auf jeden Fall mit seine Rede sehr inspirierend – gerade fuer mich der nach 4,5 Jahren BWL-Studium immer noch ein paar Probleme mit der reinen Profitgier mancher Unternehmen hat.
Zum Glueck ist der Bayer ein super Laden, der nicht nur auf Profit aus ist... *Trompeten und Feuerwerk*

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