um Philipp, einen alten Bayer-Kumpel zu besuchen, der dort seinen MBA macht. Ein weiterer Grund war, dass ich mein geleastes Auto mal ein wenig bewegen musste. Ich zahle jeden Monat fuer 1,500 Meilen und lag 1,800 Meilen im Rueckstand. Mit 1000 Meilen (1,600 km) hab ich also was gut gemacht.
Das olle Navigationsgeraet hat mich dann auf dem Hinweg ueber Washington geschickt. So war ich hier SCHON WIEDER. Angehalten hab ich auch – im Stau! Denn der Reiseverkehr fuer die Amtseinfuehrung Obamas war schon im vollen Gange.
Schlimmer war dann jedoch die ueberraschende Tatsache, dass die Temeperatur mit jedem zurueckgelegten Kilometer immer tiefer sank. Bei -3 Grad FAHRENHEIT (-19 Grad C) ging mir dann der Sprit aus und an der Tankstelle musste ich dann feststellen, wie kalt diese Temperatur tatsaechlich ist. Aber, besser als die schweiztreibende Hitze in Singapur war es dennoch. ;)
In Pittsburgh angekommen ging es dann mit Philipp in die bekannte MIBS-Kneipe „Shady Grove“. Da Bier schmeckt auch hier!
Am naechsten Morgen ging es auf zu einer Stadtrundfahrt. Nach langem Ueberlegen, ist Philipp dann auch was eingefallen, was man besuchen kann: ein netter Berg, von dem man aus einen schoenen Blick auf die Stadt hatte. Viel mehr gabs dann eigentlich nicht zu sehen. Klingt jetzt enttaeuschend, aber Pittsburgh hat definitiv seinen Charme. Hier regierte bis vor ein paar Jahrzehnten schliesslich noch der Stahlbau. Und genau dieser Arbeiter- bzw. Mittelklassecharm hat auch ueberlebt.
Abends ging es dann wieder auf die Piste, um Pittsburgh „Southside“ kennenzulernen. Mit ner ganze Gruppe MBA-Komilitonen von Philipp ging es dann von einer netten Bar zur naechsten. Und auf der Rueckfahrt bin ich dann zum zweiten Mal in meinem Leben in einer Limo herumkutschiert worden. Dekadent? Ja, aber billiger als Taxen, wenn man zu acht unterwegs ist.
Ein wenig verkatert ging es dann am Sonntag zum Andy Warhol Museum. Ich hab ja nicht viel fuer Kunst uebrig, aber der Typ hat wirklich geniale Bilder gemacht. Also allemal sehenswert. Da Mueseum lag nicht weit von Football-Stadion entfernt, wo an diesem Tag die Hoelle los war: die Pittsburgh Stellers spielten um den Einzug in den Superbowl (Weltmeisterschaftsfinale). Da sind wir dann auch noch ein wenig rumgetigert und haben uns die Fans auf den Parkplaetzen beim „Tail Gating“ angeguckt. Was das ist? So richtig zu uebersetzen geht es wohl nicht. Auf jeden Fall, versammeln sich die Fans stunden vor der Spiel zum Grillen und Betrinken auf den Parkplaetzen. In Mitten der Menge standen dann irgendwelche militanten Christen und wollten die Leute vom Pfad zur Hoelle lotsen. Unter diesen netten Bekehrern auch 8-10 jaehrige Kinder, die sich in diesem Alter schon die Lunge aus dem Hals schrien, um sich einen Platz im Himmel zu sichern. Ob das klappt...?
Das Spiel mussten wir natuerlich auch sehen. So ging es zu dem Kumpel von Philipp mit der besten Glotze. Wahrscheinlich hatte er auch die netteste Wohnung. Denn die Firma Heinz (Heiz Ketchup) hat(te) hier ihren Firmensitz und hat nun die alten Buerogebaeude in nette Apartments mit Blick auf die Pittsburgher Skyline umgewandelt.
Unsere „here we go Steelers, here we go“ – Schreie waren wahrscheinlich dann auch der Grund, warum Pittsburgh das recht ansehbare (wenngleich auch laaaaaaaange) Spiel gewonnen hat. Nun geht es fuer zum Superbowl und fuer mich ging es am naechsten Morgen zurueck nach North Carolina.
Das nette Navi scheuchte mich diesmal allerdings durch West Virginia. War eigentlich ganz nett anzusehen, aber die Kombination Sommerreifen, Autobahn, Berge, Schnee, Minusgrade und viel Verkehr waren doch recht abenteuerlich. Und mein Auto sieht seither richtig geil aus: Aus schwarz mach weiss, dank dem vielen Salz aus der Strasse...
Donnerstag, 22. Januar 2009
Donnerstag, 15. Januar 2009
Ein Abend mit Bryan Adams...
...und mir und nur etwa 2000 anderen Zuschauern. "Scheisse", mag man sich jetzt denken, "hat der die Huette nicht voll bekommen!". Doch, der Herr Adams hat aus seinen Fehlern in der Ostseehalle Kiel gelernt und ist inziwschen in kleinere Locations umgezogen. Der Hauptgrund fuer so eine kleine Buehne war wohl allerdings das Konzept seiner Tour: klein, intim, unplugged.
Nur mit Piano (samt Pianist) und Gitarre ausgeruestet stand Bryan Adams nun also da - nur 30 Meter weg - und gab ein Hit nach dem anderem zum Besten. Zwischendurch immer wieder die eine oder andere Anekdote und ein Witz hier und da (der Typ hat echt Humor) und der Abend war rund und einfach genial.
Ich hab daraufhin meine alten Bryan Adams Lieder wieder rausgeholt und bin noch immer ganz im Heaven!
Ich hab fuer euch mal ein paar Ausschnitte aufgenommen und ein wenig mit iMovie rumgebastelt. Bei Summer of '69 hab ich leider vergessen auf den Knopf zu druecken...
Nur mit Piano (samt Pianist) und Gitarre ausgeruestet stand Bryan Adams nun also da - nur 30 Meter weg - und gab ein Hit nach dem anderem zum Besten. Zwischendurch immer wieder die eine oder andere Anekdote und ein Witz hier und da (der Typ hat echt Humor) und der Abend war rund und einfach genial.
Ich hab daraufhin meine alten Bryan Adams Lieder wieder rausgeholt und bin noch immer ganz im Heaven!
Ich hab fuer euch mal ein paar Ausschnitte aufgenommen und ein wenig mit iMovie rumgebastelt. Bei Summer of '69 hab ich leider vergessen auf den Knopf zu druecken...
Samstag, 10. Januar 2009
Ein sonniger Tag in Chapel Hill...
Und ich hatte frei. Da das Semester gerade erst wieder angefangen habe, hatte ich heute Vormittag mal nichts zu tun. Spontan hab ich mich dazu entschlossen mich mit meiner Kamera auf die Socke zu machen und fuer euch meinen Campus festzuhalten. Ich war 1,5 Std unterwegs und hab an die 83 Fotos geschossen. Ganz klar zu viel, um euch hier alle zu praesentieren, aber es zeigt wie sehr ich diesen Campus mag. Jedes Gebaeude, ach jede Ecke ist einfach schoen.
Amerikanische Campus sind ja generell immer sehr huebsch, aber ich glaube mit dem hier habe ich wirklich Glueck gehabt.
Hier nun also meine kleine Selektion:
Amerikanische Campus sind ja generell immer sehr huebsch, aber ich glaube mit dem hier habe ich wirklich Glueck gehabt.
Hier nun also meine kleine Selektion:
Montag, 5. Januar 2009
Weihnachten in den USA...
Ist vor allem kitschig. Nachdem ich die letzten Weihnachten noch auf Bali unter Palmen und ohne jeglichen Weihnachtsflair (ausser Chris’ und Janines Weihnachtsmuetzen) verbrachte, freute ich mich nun nicht nur auf ein „richtiges“ Weihnachten sondern auch auf meinen Vadder und meine Stiefmutter, mit denen ich mich am 18. Dezember, puenktlich zu Beginn meiner Weihnachtsferien in New York am Flughafen traf. Mit einer Limousine ging es dann ins Hotel Wolcott in Manhattan. Gut, der eigentliche Grund fuer die Wahl der Limousine war der guentige Preis, der sich wiederum durch den kaputten Auspuff ergab. Ein wenig schwindlig durch das Kohlenmonoxid, sahen die Lichter der Stadt gleich noch schoener aus.
Unsere erste Feststellung im nuechternem Zustand war: Scheisse ist das kalt hier. Zum Glueck hatten wir uns darauf eingstellt, dass es Minusgerade werden koennten. Aber mit Schneeregen und scharfen Winden (nicht nur nach mexikanischem Essen) hatten wir nicht wirklich gerechnet. Trotz dessen zogen wir aber unerschuetterlich los und erkundeten die Stadt und viele ihrer Sehensuwrdigkeiten, inkl. Freiheitsstatue, Ground Zero, Times Square, Central Park, etc.
Unsere erste Feststellung im nuechternem Zustand war: Scheisse ist das kalt hier. Zum Glueck hatten wir uns darauf eingstellt, dass es Minusgerade werden koennten. Aber mit Schneeregen und scharfen Winden (nicht nur nach mexikanischem Essen) hatten wir nicht wirklich gerechnet. Trotz dessen zogen wir aber unerschuetterlich los und erkundeten die Stadt und viele ihrer Sehensuwrdigkeiten, inkl. Freiheitsstatue, Ground Zero, Times Square, Central Park, etc.
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