Samstag, 12. April 2008

Ich war mal wieder unterwegs...

Gestern war ich mit einer ganzen Gruppe von MBA Kommilitonen in der Innenstadt. Zuerst ging es zum Food Court, wo mal wieder die asisatischen Köstlichkeiten ausprobiert wurden. Ich war schon total fasziniert, dachte ich doch immer dass Völlerei eine westliche Unart ist. Nicht dass ich es wirklich schlimm finde, aber es war nahezu umheimlich mit anzusehen, wie es der eine oder andere Singapurianer schafft VIER komplete Mahlzeiten zu verdrücken, während ich nach meiner Portion Hähnchen süß-sauer (mir war gestern nicht nach experimentieren) schon gut bedient war. Im Anschluss ging es dann noch zu Ben & Jerry’s. Für die, die es nicht kennen: Das beste Eis der Welt!!! Und selbst da schafften es die zierlichen Asisaten noch bis zu 3 Kugeln Eis zu verdrücken.

Hier ein paar Bilder:



Nun, dies sollte sich rächen. Denn die besagten Singapurianer knickten dann ab, als wir noch Richtung Harbour Front gefahren sind. Nur Alice hat tapfer durchgehalten.
Dort sind wir dann in der „Bortzeit“ gelandet und haben mal wieder über kulturelle Unterschiede und Wahrnehmungen geblubbert und uns bei Paulaner kräftig amüsiert. Dazu trug auch zu genüge bei, zu sehen wie Shane mit Apfelschorle, Howard mit Radler und Alice mit Bananen-Weizen zu neuen kulinarische Horizonten aufbrachen.
Im Anschluss stürtzen wir uns dann in eine Disco, was für mich die erste Zappelbuden-Erfahrung in Singapur werden sollte. Ich war noch nie überzeugt von diesen Hüpfburgen für Große und ehrlich gesagt ist es in Singapur auch nicht besser. Die Musik war ein Mix aus Techno und Salsa, doch war der DJ leider nicht in der Lage ein Lied länger als 2 Minuten zu spielen. Das Bier kostete $13 (ca. 6€) und war damit für meinen Geschmack selbst für Singapur viel zu teuer. Der Schuppen war zudem komplett überlaufen. Gut, also eigentlich nicht viel anders als in Deutschland. Die größte Unterschiede jedoch: ich konnte jeden auf den Kopf gucken, selbst die Türsteher waren 2 Köpfe kleiner und 20 kg leichter als ich und leichte Mädchen schmissen sich mal wieder für wenig Geld an die hässlichsten (=verzweifelsten=zahlungswilligsten) Europäer ran.
Den Abschluss bildete dann ein peinliche Lage. Wir fanden uns plötzlich in der ersten Reihe vor eine Bühne wieder, auf der dann eine Live-Band auftrat und „Tequila o Mambo“ sang. Wie ich mir das dann so anguckte und auch Versuche unternahm dazu ein wenig zu zappeln, wurde mir auf einmal ein Mirko von der Sängerin vor den Mund gehalten. 2000 Menschen guckten mich auf einmal an, mein Puls raste und… ich wusste natürlich nicht, was ich in dem Moment sagen / „singen“ sollte. Tja, wie ich dann erfuhr war eine „Tequilla“-Einlage von mir gefordert. Nun ja,… auch die nächtse „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel wird ohne mich statt finden.

Montag, 7. April 2008

Wie die Zeit vergeht…

Es ist nicht nur erschreckend, dass ich nun mehr seit zwei Wochen keine Aktualisierungen in diesem Blog vorgenommen haben, sondern auch, dass es nun fast 7 Monate sind, die ich schon in Singapur bin. Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug - wobei der Flug nach Singapur schon ziemlich lange gedauert hat. :)
Grund dafür ist sicherlich, dass mich die Vorlesungen hier wirklich auf Trap halten. Eigentlich vergeht kaum eine Woche in der nicht irgendein Aufsatz abzugeben oder eine Präsentation zu halten ist. Zu dem muss für fast jede Vorlesung eine Fallstudie oder Artikel vorbereitet werden, die dann im Unterricht auseinander genommen werden. Aber ich kann euch versichern, dass es mir wirklich größtenteils Spaß macht, auch wenn Lesen nie zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen zählte. Zu dem sei an dieser Stelle angemerkt, dass viele mündliche Beiträge zu den Fallstudien etc. in der Vorlesung dann wirklich reiner Klugschiss sind.

Gestern war dann aber endlich seit Bintang mal wieder der erste Tag, an dem ich mal nichts für die Uni gemacht habe. Ich hatte die Tage zuvor einen (erneuten) Besuch des Paulaner Brunches organisiert und immerhin 15 Leute zusammen bekommen. Und davon werde ich die nächsten 2 Wochen noch gut haben. Denn die angefressenen 2 Kilo sollen auch erstmal wieder runter….
Im Anschluss haben Chris, Janine und ich uns dann ein wenig das arabische Viertel rund um die Arab Street angeschaut. Dies ist die kulturelle Hochburg der Malayen, sowie die Chinesen haben ihr Chinatown und die Inder ihr Little India haben. Leider war es dann aber ziemlich ausgestorben, weil zu der Zeit alle in der Moschee waren. Anderseits konnten wir uns so in Ruhe alles anschauen. Ein paar Eindrücke habe ich auf Foto festgehalten.



Abends ging es dann noch in Harry’s in der Innenstadt zum Formel 1 gucken. Glücklich, dass Ferrari mal wieder gewonnen hat und dass BMW im stärker wird, bin ich dann irgendwann mit dickem Bauch ins Bett gefallen…

Montag, 24. März 2008

Bintan

Frohe Ostern und dicke Eier.
Oder auch: „Jammer nicht rum. Stell dir vor, Jesus hätte damals gesagt: „Boah, ey, nee, lass mal, auf Kreuzigung hab ich jetzt auch nicht so richtig Bock“, dann wäre Ostern heute auch kein Feiertag.

Nun, ich danke Jesus, dass er mir zumindest einen freien Ostertag beschert hat. Denn in Singapur wird nur der Karfreitag (Good Friday) zelebrierte.
Kurzerhand ging an dann nach Bintan, einer Insel südlich von Singapur und schon zu Indonesien gehörend. Neben mir waren dann auch Freitag Mittag Kati, Janine, Chris und 2.000.000 Singapurianer an Bord unseres kleines, aber recht modernen Schiffes, das uns binnen 50 Minuten an unseren Ferienort brachte. Nun, wir sind dann zu unserer Überraschung nicht wirklich in dem Hafen angekommen, der auf unserem Ticket stand, aber so haben wir eben eine andere nette Seite Bintans kennengelernt: die, die von Ferienresorts überhäuft ist.
Wir hatten uns aber entschieden nicht in einem Club das Wochenende zu verbringen und weg von dem Mainstream zu bleiben. Unsere einstündige Taxifahrt führte uns also einmal quer vom Westen in den Osten der Insel. Klar, hier fühlte sich meine Encontrage aus Dunkeldeutschland sicherlich auch wohler. ;)
Schließlich landeten wir in einem netten kleines Hotel, dessen Hotelzimmer auf Stegen ins Meer gebaut wurden. Dazu klares Wasser, hellblauer Himmel und am Horizont ein Dutzend kleine Inseln. Das Baden direkt am Hotel haben wir uns aber schnell abgeschminkt, denn ratet mal wo die Abwasserleitungen hinliefen!? GENAU!
Bei Shrimps, Nasi Goreng und Bier haben wir dann einen netten Abend mit herrlicher Aussicht, Billard und Gesprächen verbracht. Ach, dabei haben wir auch drei Norweger zugetextet.
Am nächsten Tag wollten wir dann aber weiter reisen. Denn welcher Backpacker bleibt schon 2 Tage an einem Ort. Schnell war dann auch das nächste Hotel gefunden und ein Fahrer der uns nach und nach per Mofa ins 2 Minuten entfernte Nachbarhotel übersetzte. Gut, dass mein Rucksack extra für solche langen Märsche / Fahrten gepolstert ist! :D
Als nächstes lockte uns eine der am Horizont liegenden Inseln. Nach kurzer Organisierung hatten wir schließlich Fressboxen, Schnorchel, Taucherbrille, Flossen, Handtuch und ein Boot, das uns in rasanter Fahrt auf einer der Inseln aussetzte. Was folgte war paradisisch. Eine Insel ganz für uns allein. So tanzten wir nackig über den Strand und…. NEIN! Ein wenig Anstand haben uns unsere Muttis ja mitgegeben. ;)
Die Rückfahrt am Abend gestaltete sich dann doch recht abenteuerlich. Erinnert ihr euch an Familie Wallert? Das ist die nette deutsche Gastfamilie, die knapp ein Jahr bei Guerillia-Kriegern ausharrte und anschließend von Talkshow zu Talkshow zu rennen. Nun, wir machten uns also wieder auf den Weg zu unserem Hotel – wieder per Boot. Doch statt direkt dort hinzufahren, fuhr uns der nette Indonese weiter und weiter und weiter von unserem Hotel weg. Auf mehrmaliges Fragen, ob wir denn wirklich ins Hotel „Nostalgia“ fahren wurde nur mit einem 3-zähnigen Lächeln geantwortet. Mit Pipi in Augen saßen wir also da und berateten, wie denn wohl die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Indonesien sein würden. Gerade als wir uns darauf einigten, dass wir wohl dem Tod geweiht seien, legte der Kutter an und ein Taxi brachte uns per Landfahrt in unser Hotel. Der banale Grund für den Umweg: Ebbe!
Trotz Lichtschutzfaktor 20 und 10 maligem Eincremen, sahen wir am Abend dann aus wie Krebse. Unseren Hunger konnte es aber lange nicht stillen. Und daher gab’s…ja genau….Schrimps und Nasi Goreng. Sorry, aber was würdet ihr in Indonesien essen!?
Sonntag war dann schon wieder Abreisetag. Einen Kick wollten wir uns aber noch geben und ließen uns zurück in die Nähe des Fähranlegers zu einer Go-Kart-Bahn bringen. Zu meiner Überraschung waren die Karts wirklich super und so jagten wir uns Runde für Runde von Kurve zu Kurve. Klarer Sieger: Janine! Und das trotz rosa Helms!!!
Im Anschluss gerieten wir in dem Alptraum jeden Backpackers: CLUBURLAUB!!! Wir wollten eigentlich noch Quad fahren gehen und fanden uns gefangen in einem Resort wieder. Die Quads waren selbstverständlich ausgebucht und so standen wir auf einmal doch zwischen all den bösen, bösen Cluburlaubern. Nun ja, einmal dort gefangen machten wir schließlich das beste daraus und genossen den restlich Tag bis zum Ablegen unserer Fähre am piniebel gepflegten Privatstrand des Hotels, genossen ein exqusites Essen im Hotelrestaurant und fuhren dann mit dem Shuttlebus zum Fähranleger. Alles, ohne aufzufallen….
Und so endete unsere Reise je um 22.15 Uhr zurück in Singapur.

Hier wie immer ein paar Schnappschüsse. Die meisten vom Fototalent Kati.

Dienstag, 18. März 2008

Die asiatische Küche – ich hab’s gewagt

Klar kenne ich inzwischen Sushi, unzählige Wokgerichte, Prata, Hähnchen in allen möglichen Vaiationen, Satay, etc. Doch alles sind ja doch mehr oder weniger Speisen, die wahrscheinlich jeder Europäer essen würde. Am Samtag habe ich es nun gewagt und bin Steam-Boat essen gegangen. Was das ist? Nun stellt euch Fondue vor, nur mit Wasser im Topf statt mit Öl. Zusammen mit Shane (Kanadier), David (Ire), Alice (Singapurerin), Howard (USA) und Kati (DDR) saßen wir nun im Restaurant und wurden asiatypsisch von schätzungsweise 10 Kellner gleichzeitig umwuselt. Die Speisekarte wurde uns gereicht und wir entdeckten, dass es ein All you can eat-Angebot gab. Nicht lange mussten wir überlegen und haben das genommen. Doch welche Zutaten sollten denn nun in unser Steam-Boat? Die Speisekarte bat so einiges und schnell war auch Rinderfilet, Hähnchen, Pilze, Spinat, Möhren, Schrimps und Fishballs ausgesucht. Doch der asiatische Kick kam dann erst als ich meinte: „Ih, die haben auch Qualle!“. Tja, lange müsst ihr wohl nicht rätseln, was ein paar Minuten später glibberig auch auf dem Tisch zu finden war. Aber gut, wir wollten ja mal „anders“ essen. Nicht dass ich schon skeptisch genug war, frug mich der Kellner, ob wir die Qualle nicht lieber ungekocht essen möchten, schließlich empfänden dies viele als Delikatesse. Shane und ich erklärten und schließlich bereit. Ein Fotobeweis findet ihr unter. Mein Fazit? Nun…Eine leichte herbe Note, doch kaum spürbar, zäh wie Schuhsole und der folgende Würgreflex musste auch gezwungen unterdrückt werden. Nie wieder also, aber mal eine Erfahrung wert! Die restlichen Zutaten zu unserem Süppchen waren dann aber mittelmäßig bis hervorragend. Besonders die Schrimps hatten es Howard, Shane und mir angetan. Als ich mich dann darüber pikierte, dass die beiden Amis ständig das Hirn aus dem armen Krebs lutschen mussten, verging auch nicht lange und ich „musste“ auch das probieren. Ach, was zwei Bier und Gruppenzwang nicht alles anrichten können. Ich glaube es schmeckte nicht schlecht, doch die Vorstellung Hirn auszusaugen war nicht sonderlich Appetit anregend. Als David dann entdeckte, dass sein Dip tierisch scharfe Chillieschoten beinhaltete, bestellten wir diese pur und der Restaurantbesuch endete in einem Chilie-Wettkampf. Klarer Sieger: Howard, der noch eine Stunde lang jeden bissen mit einer kräftigen Portion Dip verschlang, dabei allerdings auf seinem Stuhl auf und ab hüpfte und immerzu schrie: „Shit, that’s hot! Fuck. Oh my god. Damn it…“ Klarer Verlierer: Ich. Bin halt doch ein Weichei. Klarer Selbstüberschätzer: David, der nach einem kompletten Esslöffel voll 2 Gläser Bier, 1,5 Gläser Eiswasser und einen Kakao exte, um wieder klar zu kommen. Nun, ich denke der nächste Tag war für alle Beteiligten noch schlimmer…

Mittwoch, 5. März 2008

Ja, ich lebe noch


Ich habe festgestellt, dass ich mich nun schon länger gar nicht mehr gemeldet habe. Eigentlich ist es ja mein Ziel so ein Mal die Woche was hier in diesen Blog zu schreiben. Nagelt mich aber bitte nicht auf den Tag fest… J

Bevor es nun aber richtig losgeht, möchte ich mich bei Euch allen zunächst bedanken für die lieben Geburtstagsgrüße. Ich hab mich wirklich darüber gefreut. Schön zu sehen, dass ich doch noch nicht ganz vergessen bin, obwohl ich soweit weg bin.

Was ist denn also alles so passiert in letzter Zeit?
Nun, nicht allzu viel aufregendes. Vielleicht hab ich auch daher nicht geschrieben. Die Klausuren sind endlich geschafft und ich bin eigentlich auch ganz zufrieden aus jeder Prüfung marschiert. Das soll nicht heißen, dass die alle so super gelaufen sind, dass ich überall mit Auszeichnung bestanden habe. Aber ich hab mein mögliches gegeben und bin damit auch zufrieden. Die Resultate bekomme ich aber erst irgendwann diese Woche.
Eigentlich sollte ich dann eine Woche Ferien haben. Hatte ich auch offiziell, aber ich habe Ferienkurse genommen, um am Ende meines MBAs ein wenig mehr Luft zu haben. So hatte ich in einer Woche 2 verschiedene Kurse, jeder 3 Tage á ca. 12 Std. Der erste war „CreativeThinking & Problem Solving“. Sagen wir mal so: Kreativ denken hab ich in der Hinsicht, dass ich die ganze Zeit überlegt habe, wie ich aus dem Kurs am besten rauskomme, schon gelernt. Aber sonst war der Kurs großer Mist. Der zweite Kurs war dann „Life Science“, in dem ich dann ALLES (haha) über die Pharmaindustrie gelernt habe. War wirklich interessant und auch arbeitsreich. Mein Resümee: PFIZER IST AM ARSCH!!
An dem einen Tag, den ich wirklich frei hatte, habe ich es mir dann mal so richtig gut gehen lassen. Zunächst habe ich meine Digitalkamera reparieren lassen, so dass es bald auch wieder mehr Fotos gibt. Das tolle daran war, dass ich mich auf eine lange Warterei eingestellt hatte und mir extra ein Buch mitnahm. Nun nach 5 Minuten und €30-Besitzerwechsel hatte ich dann mein gutes Stück inkl. neuem Display zurück. Anschließend bin ich dann nach Chinatown gefahren und hab mich wie damals schon im Massagestudio (es war wirklich nur eine Massage) durchkneten lassen. Wobei ich diesmal schon ein wenig hochschreckte als meine Masseuse mich fragte, ob ich denn bitte meine Beine auseinander machen könnte. Als ich dann lachte und neugierig hinterfragte, ob sie als Frau nicht normalerweise darum gebeten wird, guckte sie mich aber nur doof an. Ich blieb für den Rest der Stunde besser still. J Schließlich war sie auch ca. 50 kg schwerer als ich!
Am Abend bin ich dann zu Richard und Ina gefahren, wo ich mich dann mit Franzi traf. Die beiden sind inzwischen wieder zurück nach Deutschland und wenn ich es jetzt so betrachte, haben wir wahrscheinlich deren gesamten Inventar geerbt. NOCHMALS DANKE!! Tja, und nach Little India bin ich mit denen, Franzi und zwei Lufthansa-Stewardessen auch noch. Dort wurden wir dann einer sagen mir mal „dunkel Persönlichkeit“ Singapurs vorgestellt, dessen Einkünfte nicht unbedingt klar sind. Und man sollte auch nicht unbedingt nachfragen. Was zählte war, dass wir von ihm tierisch mit China-Bier abgefüllt wurden --- und zwar nicht zu knapp.
Diese Woche am Donnerstag letzter Woche hatten wir dann Besuch bekommen. Zwei von den Engländern, die Chris und ich auf unserer Thailand-Tour kennengelernt hatten waren hier. So haben wir dann mit denen eine klassische Singapore-Tour gemacht und sind abends im Lau Pah Sat gelandet. Das ist das wahrscheinlich traditionellste Hawker-Center (also Fresstempel) der Stadt.
Die beiden (sie heißen übriegens Nick und Fiona) haben wir dann am Sonntag noch mal bei uns empfangen und haben noch den einen oder anderen Drink genossen und über Gott und die Welt gequatscht. Unter anderem haben wir Nick dann über die Bedeutung seines Nachnamen aufgeklärt, der da „Furzeland“ ist.
Mein Geburtstag gestern habe ich dann recht entspannt verbracht. Zunächst wurde ich um 7.30 Uhr (zu früh! J ) von meinen Mitbewohnern aus dem Bett geschmissen. Singend und mit einer Geburtstagstorte in der Hand standen sie nämlich plötzlich vor meinem Bett. Anschließend habe ich mich von ihnen bei einem exquisiten Geburtstagsfrühstück verwöhnen lassen. Tja, meine WG ist schon toll!!
Abends war dann Chris‘ Familie mit 6 Mann hier. Und statt dann wegzugehen, habe ich mit denen noch das eine oder andere Gläschen Havanna-Cola gesüffelt. Heute hatte ich dann das Vergnügen meinen neuen Professor in der ersten Vorlesung von „Corporate & Business Strategy“ kennenlernen zu dürfen. Ein kurzer Auszug gefällig? „Ich wünschte der dritte Weltkrieg kommt schnell und dass dann auch die eine oder andere Atombombe fällt. Warum? Es gibt einfach zu viele Menschen! Uns würde es einfach besser gehen mit nur einer Milliarde.“ Ich denke, ich muss das jetzt nicht großartig bewerten. Mit ein wenig Skepsis schau ich auf zukünftige Vorlesungen…



Meine Reisekarte