Dienstag, 23. Oktober 2007

Indien und China in einem Tag…

…das scheint nur in Singapur möglich zu sein – dank Little India und Chinatown. Ohne jemals in einem der beiden Länder gewesen zu sein, wage ich zu behaupten, dass beide Stadtteile den jeweiligen kulturellen Charme des Originals sehr gut reflektieren.
Little India ist im Gegensatz zum Rest Singapurs ein sehr hektischer Platz, an dem hauptsächlich Handel im wohl eher traditionellen Sinne betrieben wird. Gemüse-, Stoff- und Schmuckhändler reihen sich aneinander. Dazwischen finden sich immer wieder auch Gewürz- oder andere Lebensmittelhändler. Natürlich dürfen auch die „Henna-Tatoo“-Anbieter nicht fehlen.
Ein Gang durch die Straßen ist allein wegen der Vielfalt von unterschiedlichen Gerüchen wahnsinnig interessant. Dabei vermag ich allerdings nicht zu urteilen, was nun gut riecht und was nicht.
Eine weitere Erfahrung im kulinarischen Sinne bieten die vielen Imbisse, Restaurants und Straßenverkäufe. So haben Kati und ich uns heute aufgemacht in eines der Restaurants und haben uns durchprobiert. Folgende Fotos sollen hier einen kleinen Einblick gewähren.


...noch ein wenig skeptisch.


... Kati (mit Lassie) war da schon entspannter.


Anfangs fingen wir natürlich an, wie gut erzogene Kinder mit Gabel und Löffel zu essen (Messer hab ich hier noch nicht gesehen), aber die Einheimischen rundherum fingen an und anzugucken. Es war also schnell klar, dass wir irgendetwas nicht richtig machen würden. Oder alle anderen machten etwas falsch… Schließlich fingen wir also an die Leute (immer noch kauend wie die Lamas) zu begaffen um herauszufinden, was die denn nun anders machen würden. Schnell fiel auf, dass alle mit den Händen aßen. Soßen in den Reis, mit den Finger vermengen, zu einem Klumpen kneten und ab in den Mund.
So haben wir es dann auch versucht. Jemand hätte mir jedoch sagen können, dass der Reisberg vor mir eine geschätzte Temperatur im Bereich „Kernschmelze“ hatte!! Aber sobald der Schmerz nachgelassen hatte und der Reis ein wenig abgekühlt war, fing es tatsächlich an Spaß zu machen und die Leute starrten uns auch nicht mehr so an.




Dazu gab’s dann selbstverständlich den landesüblichen Jogurt-Drink „Lassie“ mit Mangogeschmack. Der gehört genau zu indischem Essen wie Bier zu deutschem.

Abends sind wir dann gerade mal 2 Metrostationen weitergefahren und waren im Herzen Chinas gelandet. Dieser bestand jedoch mehr aus Markt und den entsprechenden Händlern von Tüchern, T-Shirts, Porzellan, Kräutern, Trockenfleisch, etc.
Aber auch dies ist eine klasse Erfahrung gewesen, bei dir natürlich auch das eine oder andere Souvenir ersteigert wurde.
Gegessen haben wir dann allerdings wieder im typischen Singapur – in einer Mall. Heute hatte es uns dann allerdings nach Tagen mit Soja- und Bambussprossen, Reis, Hünchen und undefinierbaren, nie zuvor gegessenen, Gemüsesorten dann doch wieder zu „heimischen“ Essen hingezogen. Der nächste Subway wurde somit von uns erobert. Und auch wenn das Essen bisher immer schmeckte, war es doch toll mal wieder in etwas zu beißen, das man Stück für Stück identifizieren konnte…

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

Hallo Ben!
Na schmeckts? Oli wollte dir schon seine Currywurst mit Pommes fotographieren und zumailen. Den Link find ich praktischer. ;-)http://www.bayer-gastronomie.de/de/speiseplan_w18.html
Viele Grüße vom LZ Wiesdorf
Andreas

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