Donnerstag, 20. Dezember 2007

Thailand

Endlich sind Weihnachtsferien. Und die nutze ich doch gleich voll und ganz. Meine eigentlich geplante Reise nach Australien ist ja leider flachgefallen und so habe ich mich dazu entschieden Thailand und Indonesien (Bali) ein wenig genauer kennen zu lernen.
Los ging es letzte Woche Donnerstag. Ziel: erstmal Thailand, denn eine Reiseroute hatten wir uns noch nicht ausgemalt. Die erste Station allerdings – soviel wussten wir (Kumpel Chris war mit im Schlepptau) - hieß Chiang Mai. Dies ist, soweit ich weiß, zwar die zweit größte Stadt Thailands (2,4 Mio Einwohner) aber dennoch recht überschaubar gehalten. Allein beim unserem Marsch vom Flughafen zum Hostel in der Innenstadt haben wir bereits die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt gesehen, die zugegeben meist aus buddhistischen Tempeln bestehen. Aber einer war schöner als der andere. Kurz vor unserem Etappenziel kamen wir dann an einem Reisebüro für Wandertouren vorbei. Die Touren klangen interessant und da wir ja noch keinen Plan hatten, wurde es Zeit etwas dingfest zu machen. So buchten wir für den nächsten Tag eine zweitägige Wandertour durch die Berge und Wälder nordöstlich von Chiang Mai.
Um 8.00 Uhr sollte uns dann der „Bus“ abholen. Nun, was wir dann vorfanden war allerdings ein Pick-up Truck mit Dach und Sitzbänken auf der Ladefläche. Bereits darauf waren 3 Engländer (Finona, Adam und Nicolas) und 2 Tschechen (Adam und Kaluschitischukustokowa – oder so!?), mit denen wir zusammen die Tour machten. Unser Reiseführer nannte sich Jackie Chan. Optische Ähnlichkeiten waren jedoch nicht wirklich erkennen. Na gut, er war Asiat!!
Zunächst ging es zu einem Wasserfall, den alle todesmutig hinaufgestiegen sind, doch ich blieb lieber den Treppen treu, denn wer mich kennt, der weiß: da wo Wasser ist, falle ich hinein! Und ich wollte nicht gleich in den ersten Stunden nass werden. Nach kurzer Rast und Weiterfahrt hielten wir dann am Wegesrand an und die Wanderung begann. Das erste Bergdorf, durch das wir kamen wurde noch von einem traditionellen Stamm bewohnt. Ein paar kurze und wirklich wahrheitsgemäße Fakten dazu:
1. Lieblingstier: Hund. Aber leider nur im Kochtopf
2. Rolle des Mannes: Ein wenig Jagen, sonst Opium rauchen und Fortpflanzung
3. Rolle der Frau: hart arbeiten und Fortpflanzung
4. Polygamie steht an der Tagesordnung
5. Mehrlingsgeburten sind diesem Völkchen nicht geheuer. Nur das erste Kind darf überleben. Alle weiteren werden in die Natur hinaus gebracht und nach einem kurzen Gebet dem Lauf der Dinge überlassen. Dies bedeutet dann in den meisten Fällen schlicht: verhungern.
Ein wenig geschockt und auch verständnislos ging es weiter über Stock und Stein. Na 1,5 Stunden bergauf und 30 min bergab kamen wir an eine Flussmündung wo uns ein Taxi erwartete. Diese wog ca. 5 to, war über 3 Meter hoch, grau, hatte einen Rüssel und konnte ziemlich große Haufen machen.
Gemütlich saßen wir so auf dem Rücken oder Hals des Elefanten und ritten durch den Dschungel ins nächste Dorf. Hier wurden wir wirklich herzlich begrüßt, aßen zu Abend, tranken Bier, tanzten mit dem Stamm ums Feuer und nächtigten schließlich in einer der Hütten. In Thailand ist dies noch alles möglich.
Am nächsten Morgen ging die Wanderung dann weiter und eine Floßfahrt stand im weiteren Verlauf an. Und natürlich saßen Chris und ich auf dem Floß, das sich nach einer ruhigen Fahrt auf dem Fluss kurz vor Ziel in seine Bestandteile auflösen musste. Mehr oder weniger trocken, haben wir es aber doch noch geschafft.
Am Abend ging es dann mit den Engländern aus der Gruppe, mit denen wir uns super verstanden dann Abend in Chiang Mai auf die Piste. Zunächst zum Mexikaner, dann in einen Pub.



Am nächsten Tag ging es dann per Bus nach Sukothai, der ersten Hauptstadt Thailand, die heute eine Ruinenstadt mit vielen Tempeln ist. Fotos sollen hier einfach mal mehr sagen als Worte. Aber es war wirklich super.



In der nächsten Stadt schien der Hund begraben und auch sonst war es einfach nur dreckig und öde. So entschieden wir uns im mehr oder weniger komfortablen Nachtzug nach Bangkok zu fahren.
Morgens um 6.40 Uhr hatten wir es dann schließlich geschafft. Und Bangkok ist tatsächlich eine beeindruckende Stadt. Für mich aber mehr aus den Gründen, dass Menschen es schaffen in einem dreckigen und versüfften Choas, das kurz vor dem Kollaps steht, zu überleben.
Aber es gab auch schöne Seiten in Bangkok. So gleicht beispielsweise der Grand Palace (der Königspalast) einem Märchen aus 1000 und einer Nacht. Und auch andere Tempelanlagen verschlugen uns den Atem. Alles in allem war ich aber unheimlich froh am nächsten Tag der Stadt vorerst wieder den Rücken kehren zu können und nach Kanchanaburi zu fahren. Die Stadt mag dem einen oder anderen durch die „Brücke am Kwai“ bekannt sein, denn genau diese steht hier.
Eingenistet haben wir uns dann aber ein wenig außerhalb in einer kleinen Ferienanlage. Am Pool und bei westlichen Essen zu thailändischen Preisen haben wir es uns dann gut gehen lassen.
Nur ungern sind wir dann jedoch wieder nach Bangkok gefahren. Aber von hier sollten wir nun mal wieder zurückfliegen. Ein „Schmankerl“ hatten wir uns jedoch noch bis zum Ende aufbewahrt: Ein Bierchen trinken in der Sky Bar. Dies ist eine Freiluft-Bar im 64. Stockwerk (auf dem Dach) des höchsten Gebäudes Bangkoks. Die wahrscheinlich atemberaubendste Bar der Welt, den der Ausblick und das Ambiente sind phänomenal. Auch hier sagen vielleicht die Bilder wieder mehr….



So und Samstag geht’s dann schon nach Bali. Der nächste Bericht wird also folgen. Bis dahin schon mal Frohe Weihnachten und die besten Wünsche für 2008.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Ho, ho, ho….Merry Christmas!!

Wir haben 26 bis 30 Grad und überall klingt Weihnachtsmusik aus Lautsprechern und die Weihnachtsdeko übertrifft bisweilen sogar den amerikanischen Kitsch. So richtig Weihnachtsstimmung kommt da nicht auf. Aber ich muss auch zugeben, dass ich kein wirklicher Weihnachtsmensch bin.
Was wären diese Tage aber ohne eine vernünftige Weihnachtsparty? Die letzten Jahre haben wir stets eine unserer (ich möchte sagen legendären ) WG-Weihnachtspartys geschmissen. Dieses Jahr feierten wir dann in ähnlicher Manier mit MBA Kommilitonen und ein paar der Profs.
Insgesamt waren wir glaube ich 70 Leute und es gab 60 Liter Freibier. Es hat also gereicht, um mich betrunken zu kriegen (ist ja auch nicht schwer!). Und an alle Taten, die ich gestern so begangen habe, kann ich mich auch nicht mehr wirklich erinnern. Aber wenn ich es richtig zusammen bekommen, dann haben wir zuerst ein astreines asiatisches Buffet genossen und sind nach ein, zwei Auflockerungsspielchen dann zum Höhepunkt des Abend gekommen: die Geschenke. Jeder hat ein kleines Geschenk mitgebracht, was wir dann von Weihnachtsmann höchst persönlich bekommen haben. Und das auf die amerikanische Art und Weise. Also auf den Schoß setzen und bestätigen, dass man auch ja artig war. Ich hab dann letzteres unter Beweis gestellt, indem ich den Weihnachtsmann mit Bier betankt habe.
Den weiteren Verlauf des Abends kann ich nur noch bruchstückhaft wiedergeben. Aber eine Modenschau stand auch noch auf dem Zettel. Wir mussten uns weihnachtlich verkleiden, was allerdings ein wenig schwierig war, da die Hälfte der Kostümaccessoires eher für Halloween bestimmt waren. Durch wilde Tänze und Beatbox-„Gesängen“ haben wir es dann aber tatsächlich auf Platz 2 geschafft. Nur die Bondage-Weihnachtselfe mit ihrem räudigen Hund an der Leine hat uns geschlagen.
Ich glaub ich war dann auch noch Skateboard fahren. Und zwar einen ganzen Berg runter. Hmm….und ab da weiß ich wirklich nicht mehr allzu viel. Die Fotos erzählen dann wohl den Rest.



Der Kater war dementsprechend schon vorprogrammiert. Und als „alter“ Festivalgänger kenne ich ja das beste Gegenmittel: Konterbier. So ging es dann also zum Paulaner-Brauhaus zum Brunch bzw. Brünch wie es hier heißt, um es deutscher klingen zu lassen. Das Konterbier gab’s dann zusammen mit Weißwurst, Bratwurst, Sauerkraut, Salat, Krustenbraten, noch nem Bier, Schwarzwälder Kirschtorte, Eis, noch nem Bier und Brezel. Mein Resümee: Eine feierliche Fressorgie über 3 Stunden.



So, und jetzt muss ich wohl mal lernen, da ich am Mittwoch einen Mid-Term-Exam schreibe. Am Donnerstag geht’s dann übrigens nach Nordthailand für eine Woche. Darüber werde ich dann wohl beim nächsten Mal zu berichten wissen.

Ich wünsche Euch allen also schon mal eine FRÖHLICHE WEIHNACHT!!!!

PS: Mein Anzug ist jetzt auch fertig!!! Hab aber noch keine Fotos dazu. Ist halt auch nur ein Anzug. :)

Sonntag, 2. Dezember 2007

Changi Airport

Es ist Wochenende. Und der Samstag stand ganz im Zeichen unserer WG. Gemeinsam haben wir den Tag mit einem großen Frühstück eingeleitet, bevor es dann mittags zum Changi Airport hier in Singapur ging. Der nagelneue Terminal ist nämlich fertig und diesen Monat für die gemeine Öffentlichkeit zugänglich.
Dort angekommen, waren wir zunächst überwältigt vovn der Architektur. Dann kamen wir an einem der Monitore für Start- und Landezeiten vorbei. Wir hatten es genau 14:00 Uhr als wir entdeckten, dass ein Flieger von Singapore Airlines aus Sydney sieben Minuten später landen sollte. Ja und!? werdet ihr fragen, doch wir hatten schon eine gewissen Vorahnung und rannten zur nächsten Aussichtplattform. Und tatsächlich, wenig später landetet er: der neue Airbus A 380. Der erste und bisher einzige ausgelieferte dieses Typs.
Zugegeben, ich war ein wenig enttäuscht, denn ich hatte mir den Brummer größer vorgestellt. Aber es lag wohl an der optischen Täuschung. Später sahen wir ihn dann aus der Nähe. Er stand neben einer Boeing 737, die dann wirklich wie ein Witz wirkte.
Tja, Glück muss man haben...

Achso, der Rest vom Flughafen war / ist auch toll!!!

Donnerstag, 29. November 2007

Mutti, man hat mir den Hintern versohlt!!!

Es ist Donnerstag und damit mein freier Tag. Gut, auch den Vormittag habe ich mal wieder mit Fallstudien und anderen Hausaufgaben verbracht, aber gegen 15 Uhr ließ ich dann den Computer runterfahren und schmiss die Bücher bei Seite. Heute stand noch einmal eine intensivere Entdeckung Chinatowns an.
Der Hauptgrund war allerdings, ein paar Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Aber als ich dann mit Kati zusammen aus der MRT-Station kam, wurden wir bereits auf den ersten Metern wie üblich angesprochen. Diesmal ging es um eine Massage. Dankend lehnte wir ab und gingen weiter. Doch warum eigentlich nicht? Wir drehten uns also wieder um und erkundigten uns nach den Preisen. 11 € sollte eine Body Massage für 25 Minuten kosten. Tja, für den Preis ließen wir uns natürlich nicht lumpen, gingen in die Folterkammer und los konnte es gehen! An dieser Stelle soll erwähnt sein, dass ich noch nie eine professionelle Massage bekommen habe und ein wenig mulmig wurde mir auch, als ich mich daran erinnerte was mir Jörg über das Verständnis von Body Massages in Shanghai erzählt. Denn dort kann man wohl in einigen Salons für ein wenig Aufpreis eine wirkliche „komplette“ Ganzkörpermassage erhalten.
Aber ich behielt meine Boxershorts an. Die darauf folgenden 25 min waren eine Achterbahnfahrt voller Entspannung, Schmerz, Angst und dem Glauben daran anschließend nur noch im Rollstuhl voran zu kommen. Am meisten Angstschweiß hatte ich auf der Stirn, als mir auf einmal der Hintern frei gelegt wurde und mir der Hintern durch Schläge massiert wurde. Ich glaube, dass ist mir das letzte Mal mit 5 passiert!!!
Aber mein Fazit: Klasse und unbedingt weiterzuempfehlen!
Voller Entspannung ging es weiter, um endlich die nötigen Weihnachtsbesorgungen zu erledigen. Doch wieder wurden wir nach wenigen Metern angesprochen. „Wie wär’s mit einem neuen, maßgeschneiderten Anzug?“ Nun ich hatte von den guten Angeboten gehört und ließ mich dazu überreden mich überreden zu lassen. Aber nicht ohne mein gelerntes Wissen aus 1,5 Jahren Einkauf anzuwenden. Ein kurzer Report:

Unternehmen: Schneiderei
Reputation: Bill Clinton und George W. Bush waren vor mir da (Fotos als Beweis)
Produkt: Jacket und Hose, maßgeschneidert
Schnitt: Hugo Boss
Material: außen: knitterfrei aus Italien, innen: Seide
1. Angebot: 50% Nachlass, weil ich Student bin
2. Angebot: 50% Nachlass und irgendwas inklusive, was sonst $100 kosten würde.
3. Angebot: Weitere 50% Nachlass

Dem Schneider standen die Tränen in den Augen, aber letztlich ließ er sich doch drauf ein. Ich habe mir zur Bestätigung auch noch einmal sein Auftragsbuch zeigen lassen. Und tatsächlich: normalerweise gehen seine Anzüge für den dreifachen Preis über den Ladentisch. Mein Zugeständnis an ihn war dann, dass ich meine nächsten Anzüge bei ihm auch kaufen würden, dass ich den normalen Preis bezahle, sobald ich in seinem Anzug Karriere gemacht habe und zum Bier musste ich ihn auch noch einladen.
Dann ging es endlich auf den Markt zu den Weihnachtsgeschenken. Weitere Verhandlungen sollten folgen und schließlich war mein Rucksack randvoll und mein Magen leer. Kati und ich entschieden uns dann thailändisch essen zu gehen. Die Entscheidung sollten wir dann auch nicht bereuen, denn wie man auf den Fotos sieht, war es super lecker. Und wo wir schon mal in Chinatown waren, durften natürlich auch die Frühlingsrollen nicht fehlen.
Der restliche Abend führte uns dann noch durch die Innenstadt, von der ich ha aber schon hinreichend berichtet habe… Was zu erwähnen und zu zeigen bleibt, sind die unzähligen Weihnachtsbäume, die an jeder Ecke stehen. Fröhliche Weihnachten! :)

Samstag, 24. November 2007

Ein Samstag auf dem Campus

Bisher habe ich immer von dem doch lockerem und freizeitorientiertem Leben in Singapur berichtet. Nun, dass das nicht jeden Tag so ist, kann man sich wohl vorstellen. Mit der Frage an mich selbst, über was ich denn nun diese Woche schreiben soll, will ich nun über meine gestrigen 2 Tage berichten, um ein wenig den Campus-Alltag zu schildern.
Das Übel brach am gestrigen Nachmittag über mich hinein. Ausgelöst wurde alles durch einen Anruf von Stefan – einem Kommilitonen und Gruppenmitglied meiner Managing Business Operations- Klasse. Er frug mich, ob ich denn für das morgige Treffen und die Vorlesung am Abend bereits vorbereitet sei. Von dem war ich dann völlig überrumpelt. Ja, Schweißperlen machten sich auf meiner Stirn breit. Und das lag nicht am Wetter.
Ich schnappte mir also mein Skript und fing an zu lesen. Noch hatte ich 60 Minuten Zeit mich in die Materie für die Vorlesung einzuarbeiten. Klar war an dem Punkt jedoch schon, dass ich es nicht schaffen würde.
Die Vorlesung begann dann mit einer Fallstudie, die ich nicht vorbereitet hatte und so völlig ahnungslos in der Vorlesung verweilte. Nach der Pause ging es dann weiter mit Statistikgrundlagen, die ich zwar schon einmal an der Fachhochschule in Leverkusen gehört, aber nie wirklich verstanden hatte. Und bei dem Tempo, dass die Dozenten hier in den Vorlesung vorgeben, blieb meine Ahnungslosigkeit auch weiter bestehen.
Völlig frustriert machte ich mich also auf den Weg nach Hause und fing an die Vorlesung des Abend nachzubereiten, die Vorlesung (im selben Fach) des Vortages vorzubreiten und mir auch noch Gedanken über die Fallstudie zu machen, die ich mit meiner Gruppe am nächsten Tag besprechen sollte.
Mein Glück war, dass ich eh nicht schlafen konnte und so bis 3 Uhr morgens vor dem Computer und Skripten saß. Nach 4,5 Stunden Schlaf klingelte dann der Wecker. Ich machte mich auf, fing an zu lesen, aber konnte die Augen noch nicht wirklich öffnen. Da half nur eins: Schwimmen (im bereits vorgestellten hauseigenen Pool).
Danach las ich dann noch schnell den Rest und machte mich auf zum Campus. Ein Bus fährt zum Glück direkt bei uns vor der Tür ab und so war 30 Minuten und somit eine Stunden zu früh am Campus. Der Zeitplan passte, da ich ja auch noch zu Mittag essen musste. McDonalds stand auf dem Speiseplan, begleitet von der Tagesschau, die ich mir zuvor auf meinen iPod (das ist ein MP3 Player) geladen hatte. Man will ja schließlich auf dem Laufenden bleiben.
Um 13 Uhr fand ich mich dann in der MBA Lounge ein, um mich mit meiner Gruppe (bestehend aus mir, 2 Singapurianerinnen, einer Japanerin und einem weiteren Deutschen) zu treffen. Wir diskutierten wild über den Case und mögliche Antworten, doch blieben selbst nach einer Stunde weiter ahnungslos. Statistik, Optimierungsrechnung und Simulationen sind dann doch Wissenschaften, die uns verschlossen blieben. Die anschließende Vorlesung zu den Gebieten brachte und schließlich auch nicht wirklich weiter, so dass wir unseren Dozenten aufsuchten. Der verriet und dann, dass wir uns nicht unbedingt Sorgen machten sollten. Er würde uns eine Excel-Datei zur Verfügung stellen, mit der die Lösung dann wohl recht einfach zu erarbeiten sei.
Somit machte sich bei uns allen Erleichterung breit. Wir suchten dann noch einen Termin für das nächsten Gruppentreffen heraus und entschieden (ist ja schließlich Samstag) noch ein Bierchen trinken zu gehen. Schließlich landeten wir in einer etwas anderen Formation in Holland Village in einer deutschen Bar namens „Baden“. Dort spendierten Stefan (der andere Deutsche in der Gruppe) und ich dann eine Würstchenplatte, um die unsere fremde Kultur ein wenig näher zu bringen. Die genossen wir dann mit guten Weißbier und Gesprächen über Deutschland und den Rest der Welt….

Hier mein Tag und der NTU Campus in Bildern:

Meine Reisekarte